1. Magazin
  2. »
  3. Wohnen
  4. »
  5. Haushalt
  6. »
  7. Haushaltsgeräte
  8. »
  9. Wäschespinne: Tipps für die richtige Wahl

Wäschespinne: Tipps für die richtige Wahl

waeschespinne

Wäschespinne: Tipps für die richtige Wahl

Das Wichtigste in Kürze

Was versteht man unter einer Wäschespinne?

Bei einer Wäschespinne handelt es sich um einen Wäscheständer, der aus einem zentralen Mast und mehreren ausklappbaren Armen besteht, an denen die Wäscheleinen gespannt sind. Mehr dazu hier…

Warum ist eine Wäschespinne besser als ein Wäschetrockner?

Eine Wäschespinne hat gegenüber einem Wäschetrockner mehrere Vorteile. Welche das sind, liest Du hier…

Was ist beim Kauf einer Wäschespinne zu beachten?

Beim Kauf einer Wäschespinne sind einige Kriterien zu beachten. Hier mehr dazu…

Die gute alte Wäschespinne erweist sich auch im Zeitalter moderner Haushaltsgeräte und fortschrittlicher Technologien als äußerst nützlich und praktisch. Dieses altbewährte Hilfsmittel zum Trocknen der Wäsche im Freien ist über die Jahre erprobt worden und bietet eine Vielzahl von Vorteilen.

In diesem Artikel wird ein Blick auf die Wäschespinne geworfen, auf ihre Geschichte und die Gründe, warum sie immer noch eine beliebte Wahl ist, wenn es darum geht, Wäsche auf umweltfreundliche und platzsparende Weise zu trocknen.

Wäsche im Freien optimal trocknen

Die Wäschespinne ist zusammenklappbar und spart dadurch viel Platz.

Die Wäschespinne

Bei einer Wäschespinne handelt es sich um einen speziellen Wäscheständer, der aus einem zentralen Mast besteht, an dem mehrere Arme befestigt sind. Zum Aufhängen der nassen Wäsche sind an diesen Armen Wäscheleinen gespannt.

Die Arme werden zur Benutzung der Wäschespinne ausgeklappt und zur Aufbewahrung wieder eingeklappt. Die Form der Wäschespinne erinnert an ein Spinnennetz, daher der Name.

Eine Erfindung aus Deutschland

Die erste Wäschespinne wurde 1949 von dem Ingenieur Eduard Schlenz unter dem Namen “Rotofix” patentiert und auf den Markt gebracht. Für die Hausfrauen der Nachkriegszeit, die ihre Wäsche nicht mehr auf langen Leinen im Garten oder auf dem Dachboden aufhängen mussten, war die Wäschespinne eine Revolution. Heute ist die Wäschespinne ein Symbol für Nachhaltigkeit und Umweltschutz und in vielen Ländern der Welt verbreitet.

Eine Wäschespinne ist vor allem für den Einsatz im Freien gedacht. Dort nutzt sie die natürlichen Kräfte von Sonne und Wind, um Deine Wäsche zu trocknen. Aber wenn das Wetter nicht mitspielt oder man keinen Garten hat, kann man sie auch auf dem Balkon oder in einem größeren Raum aufstellen. Die meisten Modelle haben einen Durchmesser von etwa zwei bis drei Metern. Auf einer Leinenlänge von 40 bis 60 Metern finden bis zu sechs Waschladungen Platz.

Das ist zu beachten

Folgende Kriterien solltest Du beachten, wenn Du eine Wäschespinne kaufen möchtest:

Je nach Wäschemenge und Platzverhältnissen solltest Du die passende Größe und Leinenlänge wählen. Die gängigsten Modelle haben eine Leinenlänge von 40 bis 60 Metern und bieten Platz für bis zu sechs Ladungen Wäsche. Du kannst auch kleinere Modelle mit 20 bis 30 Metern Leinenlänge wählen, wenn Du weniger Platz oder Wäsche zur Verfügung hast.

Eine gute Wäschespinne sollte aus einem robusten Material wie z. B. Aluminium oder Edelstahl gefertigt sein und einen festen Stand haben. Die Leinen sollten reißfest und widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse sein.

Darüber hinaus sollte die Wäschespinne leicht zu öffnen und zu schließen sein und über eine automatische Vorrichtung zum Spannen der Leinen verfügen. Achte auch auf die Garantiezeit, die vom Hersteller angegeben wird – sie gibt Dir einen Hinweis auf die Qualität.

Hinweis: Überlege Dir, ob Du eine Schutzhülle oder eine Abdeckhaube für Deine Wäschespinne brauchst, bevor Du sie kaufst. Mit einer Schutzhülle wird die Wäschespinne bei Nichtgebrauch vor Schmutz, Staub, Regen und Schnee geschützt.

Die Befestigung der Wäschespinne im Boden kann entweder mit Hilfe eines Bodendübels oder einer Bodenhülse erfolgen. Die Montage mit einem Bodendübel ist einfacher, aber die Stabilität des Dübels ist geringer.

Die Bodenhülse ist zum Einbetonieren in den Boden notwendig, hat aber mehr Halt. Der Standort sollte so sonnig wie möglich, windgeschützt und frei von Gerüchen sein. Vermeide die Aufstellung unter Bäumen, in der Nähe von Komposthaufen oder in der Nähe von Straßen.

Eine Wäschespinne ist die umweltfreundliche Lösung des Wäschetrocknens.

Die Vorteile einer Wäschespinne

Aus mehreren Gründen ist eine Wäschespinne einem Wäschetrockner vorzuziehen. Einige davon sind hier aufgeführt:

Ein Wäschetrockner verbraucht viel Strom und kostet Dich jedes Mal Geld, wenn Du ihn verwendest. Im Gegensatz dazu verbraucht eine Wäschespinne überhaupt keinen Strom und kostet Dich nur ein einziges Mal in der Anschaffung. Du kannst bis zu 100 Euro pro Jahr sparen, wenn Du Deine Wäsche regelmäßig auf der Wäschespinne trocknest.

Beim Trocknen mit einem Wäschetrockner wird nicht nur CO2 ausgestoßen, das zum Klimawandel beiträgt, sondern auch Feinstaub, der die Luftqualität verschlechtert. Eine Wäschespinne hingegen ist umweltfreundlich, da keine Schadstoffe ausgestoßen werden und natürliche Ressourcen genutzt werden.

AngebotBestseller Nr. 1

Der Duft von frisch gewaschener und an der frischen Luft getrockneter Wäsche ist einfach herrlich. Mit einer Wäschespinne wird der Wäsche ein angenehmer und natürlicher Duft verliehen, der lange anhält. Ein Wäschetrockner dagegen kann die Wäsche muffig oder chemisch riechen lassen, je nach den verwendeten Mitteln.

Tipp: Achte bei der Benutzung der Wäschespinne darauf, dass Du die Wäsche gleichmäßig verteilst und nicht zu viel Gewicht auf eine Seite hängst. Dies kann nämlich zu einer Unwucht der Wäschespinne und damit zum Umkippen oder Verbiegen der Wäschespinne führen.

Die Sonne bleicht Deine Wäsche zwar aus, aber nur, wenn Du sie zu lange oder zu oft direkter Sonneneinstrahlung aussetzt. Du kannst diesen Effekt minimieren, indem Du Deine Wäsche an einem halbschattigen Ort aufhängst.

Oder Du lässt sie nicht zu lange trocknen. Im Gegensatz dazu kann ein Wäschetrockner durch die hohe Hitze schneller zum Ausbleichen oder Ausbleichen der Wäsche führen.

Eine Wäschespinne nimmt zusammengeklappt nur wenig Platz ein. Sie kann leicht verstaut oder an einem unauffälligen Ort aufgestellt werden. Ein Wäschetrockner braucht dagegen viel Platz und kann optisch störend wirken.

Die platzsparende Lösung

Eine praktische und umweltfreundliche Lösung für das Trocknen von Wäsche im Freien ist die Wäschespinne. Die Wäschespinne wurde ursprünglich in Deutschland entwickelt. Seit ihrer Einführung im Jahr 1949 hat sie sich zu einer beliebten Alternative zum elektrischen Wäschetrockner entwickelt.

Beim Kauf einer Wäschespinne sind verschiedene Faktoren zu berücksichtigen, darunter die Größe, die Materialqualität, die Leinenlänge und wie die Wäschespinne zu befestigen ist. Eine gut gewählte Wäschespinne kann viele Jahre lang zuverlässig, platzsparend und energiesparend im Einsatz sein.

Quellen