Mini Handkreissägen

Mini Handkreissäge Test & Kaufberatung

Mini Handkreissäge – besonders für schwer zugängliche Bereiche

Auch wenn in der heimischen Werkstatt nicht genügend Platz für eine Tischkreissäge vorhanden ist, wollen viele Heimwerker trotzdem nicht auf die Vorteile dieses praktischen Werkzeugs verzichten. Eine gute Alternative, die zudem preislich auch erheblich günstiger ist, ist die Anschaffung einer Handkreissäge.

Handkreissägen sind echte Allround-Talente für alle Heimwerker-Arbeiten: Ganz unterschiedliche Werkstoffe lassen sich mit ihr bearbeiten, außerdem bietet sie aufgrund der Größe eine erheblich höhere Flexibilität für Arbeiten direkt vor Ort. Eine breite Palette an Zubehör sorgt dafür, dass neben der vielfältigen Verwendbarkeit auch die Präzision beim Arbeiten nicht zu kurz kommt.

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So funktioniert eine Handkreissäge

Grundsätzlich unterscheidet sich eine Handkreissäge im Funktionsprinzip nicht von ihren großen und stationären Geschwistern. Ein rundes Sägeblatt, das in der Regel direkt mit einem Elektromotor verbunden ist, sorgt für den gewünschten Schnitt. Die Verwendung eines Getriebes ist nicht notwendig. Elektromotoren sind bereits ab der ersten Umdrehung in der Lage, das volle Drehmoment aufzubringen.

Dies spart die Verwendung einer komplizierten Getriebemechanik und damit auch Raum in der Baugröße. Motor und Sägeblatt sind in ein Griffstück integriert, das zumeist beidhändig gegriffen werden muss, um die Säge in Betrieb nehmen zu können. Auf der Oberseite befindet sich über dem Sägeblatt eine Abdeckung, die nicht nur vor den rotierenden Sägezähnen schützt, sondern auch den Flug von Spänen und Kleinteilen des gesägten Werkstücks verhindert. Auf der Unterseite steht das Sägeblatt über das Gehäuse hinaus, hier erfolgt der Sägevorgang. Auch die Unterseite ist mit einer, in diesem Fall allerdings beweglichen, Abdeckung versehen, um die Unfallgefahr zu minimieren.

Dieser Sägetisch wird beim Benutzen der Säge vom Werkstück zurückgeschoben, um so eine größere Tiefe des Schnitts zu erlauben. Die meisten Handkreissägen sind von der Konstruktion her eher für Rechtshänder geeignet. Dies liegt daran, dass Handreissägen über ein Auslassrohr für Späne verfügen, das zumeist auf der rechten Seite eingebaut ist. Dementsprechend liegt der seitliche Handgriff mit seinen Bedienelementen auf der linken Seite des Gehäuses, die rechte Hand ist für die exakte Führung der Säge zuständig.

Der Leistungsbereich von Handkreissägen bewegt sich zwischen 1000 und 2000 Watt, wobei die Leistung mit zunehmender Qualität und Professionalisierung des Werkzeugs ansteigt. Damit sind Handkreissägen erheblich weniger leistungsfähig als Tischkreissägen, die im Leistungsbereich zwischen 1,5 und vier Kilowatt liegen.

Zwei weitere Kennzahlen sind es, die zusätzlich Auskunft über die Qualität einer Tischkreissäge geben: Drehzahl und Schnitttiefe. Eine möglichst hohe Drehzahl erleichtert die Arbeit mit der Säge stark. Denn sie erlaubt ein deutlich präziseres Arbeiten, da Schnitte erheblich leichter und damit präziser zu führen sind. Aber einer Umdrehungszahl von etwa 5.500 Umdrehungen pro Minute wird ein wirklich sauberer Schnitt ermöglicht. Modelle der Einsteiger-Klasse bieten etwa 5000 Umdrehungen pro Minute. Geräte, die über eine geringere Drehzahl verfügen, sind eher für gelegentliche Bastelarbeiten als für den dauerhaften Einsatz geeignet.

Die maximal mögliche Tiefe des Schnitts entscheidet schlussendlich über die Flexibilität der Handkreissäge. Abhängig ist die Schnitttiefe von zwei Faktoren: Dem Durchmesser des verwendeten Sägeblatts und der Konstruktion der Säge selbst. Einfache Tischkreissägen bieten hier eine Bearbeitung bis zu einer Tiefe von zirka 55 Millimetern. Wer sich in den Bereich ambitionierter Bastler begeben will, sollte eine Handkreissäge mit einer Schnitttiefe von mehr als 60 Millimetern wählen. Professionelle Modelle erreichen eine Schnitttiefe von bis zu 70 Millimetern.

Sägeblätter für unterschiedliche Aufgaben

Die Flexibilität einer Handkreissäge steigt deutlich mit einer größeren Auswahl von zur Verfügung stehenden Sägeblättern. In den meisten Fällen werden Tischkreissägen mit einem Allround-Sägeblatt für die Bearbeitung von Holz und Kunststoffen ausgeliefert. Zwar bietet ein solches Sägeblatt dem Einsteiger einen gewissen Spielraum für unterschiedlichste Sägearbeite, für alle Anwendungen ideal ist es jedoch nicht.

Je nach Anforderung werden Sägeblätter für den Zuschnitt von Hölzern, Kunststoffen, Stein und Fliesen unterschieden. Besonders für die Bearbeitung von Stein und Fliesen sollte immer auf ein spezielles Sägeblatt zurückgegriffen werden, um unnötigen Verschleiß zu senken, die Unfallgefahr zu minimieren und eine möglichst präzise Bearbeitung des Werkstücks zu ermöglichen.

Der Aufbau des Sägeblatts wird hierbei von vier Werten bestimmt. Neben dem Durchmesser zählen hierzu die Größe und Form der Sägeblattbohrung, der Spanraum und der Spanwinkel. Der Durchmesser des Sägeblatts bestimmt, wie dicht das Werkzeug während des Sägens am Werkstück ist. Kleinere Sägeblätter erlauben etwas präziseres Sägen, größere Sägeblätter bringen dafür erheblich mehr Kraft auf die Sägestelle.

Die Sägeblattbohrung legt fest, ob ein Sägeblatt für eine Handkreissäge geeignet ist. Hier sollte also bereits beim Kauf darauf geachtet werden, dass Sägeblatt und die Aufnahme am Motor miteinander kompatibel sind. Der Spanraum bezeichnet den Abstand der einzelnen Zähne des Sägeblatts voneinander. Je größer dieser Abstand ist, desto weniger Sägezähne stehen insgesamt zur Verfügung. Für grobe Arbeiten wird aufgrund der schnelleren Bearbeitung in der Regel ein Sägeblatt mit großem Spanraum gewählt.

Ideal ist dieses für den Schnitt in dickeren Holz-Werkstücken entlang der Maserung. Der Spanwinkel gibt den Winkel zwischen den Schneiden der einzelnen Sägezähne und dem Zentrum der Sägeblattbohrung an. Je flacher dieser Winkel ist, desto gröber erfolgt der Schnitt. Sägeblätter für besonders filigrane Sägearbeiten, zum Beispiel für Werkstücke aus empfindlichen Kunststoffen, verfügen deswegen nicht nur über einen sehr kleinen Spanraum, sondern auch einen sehr steilen Spanwinkel.

Sicherheit und Zubehör

Betrachtet man die Unfallgefahr, zählen Mini Handkreissägen zu den gefährlichsten elektrischen Werkzeugen überhaupt. Deswegen sollten sich gerade Anfänger immer für ein System entscheiden, das über überdurchschnittlich viele Sicherheitsmerkmale verfügt. Ebenfalls eine gute Idee ist eine umfassende Einweisung durch einen Fachmann, um gefährliche Fehler bereits ab dem ersten Schnitt zu vermeiden.

Vorgeschrieben ist eine Schutzabdeckung des Sägeblatts auf der Unterseite, die sich erst beim Sägevorgang vom Sägeblatt schiebt. Zudem müssen Handkreissägen mit einer Sicherheitsschaltung versehen sein. Der Start der Handkreissäge ist deshalb nur mit zwei Startknöpfen möglich, die meisten Modelle setzen hier auf eine Aktivierung durch Daumen und Zeigefinger. Wird einer der beiden Schalter nicht mehr betätig, bremst die Säge automatisch ab.

Auch das Zubehör für Handkreissägen dient nicht nur einer bequemeren und präziseren Bearbeitung von Werkstücken, sondern erhöht die Sicherheit im Umgang deutlich. Für bessere Modelle stehen unter anderem verschiedene Schnitt-Schienen zur Verfügung, die eine gerade Führung am Werkstück ermöglichen und ein Abrutschen verhindern.

Für Modelle ab der oberen Mittelklasse sind auch spezielle Sägetische erhältlich. Diese erlauben es, die Handkreissäge ähnlich wie eine echte Tischkreissäge zu verwenden. Hierzu wird die Säge nach oben gekehrt fest mit dem Tisch verankert. Selbstverständlich ist die Anschaffung einer entsprechenden Abdeckung zum Verhindern von Spanflug hier Pflicht. Ebenfalls sollte in diesem Fall die Anschaffung eines Spaltkeils in Betracht gezogen werden. Dieser sorgt dafür, dass das Werkstück nach dem Sägen nicht wieder zusammenbiegen kann. So wird verhindert, dass sie Zähne des Sägeblattes hinter der Sägestelle erneut ins Werkstück eindringen und weiteren Spanflug und einen unpräzisen Schnitt erzeugen.

Wer seine Handkreissäge regelmäßig mobil und mit unterschiedlichen Sägeblättern verwendet, sollte die Anschaffung eines Werkzeugkoffers erwägen. Denn oftmals bieten die Verkaufsverpackungen von Handkreissägen nicht genügend Raum für die Lagerung von weiteren Sägeblättern und Zusatzteilen.