Bandsäge

Bandsägen Test & Kaufberatung

Eine Bandsäge gehört für viele Heimwerker, aber auch Handwerkerprofis zum Standardequiement für ihre Tätigkeit. Dabei unterscheiden sich die Ansprüche für die einzelnen Anwendungen durchaus, was sich auch auf die Wahl des richtigen Modells entsprechend auswirkt. Die Vielfalt und Auswahl ist groß, weshalb beim Kauf einiges zu beachten ist. Bevor man sich eine Bandsäge im Bau- oder Fachmarkt kauft, gilt es seine Ansprüche an das Werkzeug zu definieren und auch zu entscheiden, für welchen Tätigkeitsbereich das Modell geeignet sein sollte.

Beliebte Bandsägen in der Übersicht

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1 Scheppach HBS261 Bandsäge mit 2.... Scheppach HBS261 Bandsäge mit 2....
  • Ruhig und Kraftvoll: Der Induktionsmotor...
  • Verschiedene Materialien: mit ihren zwei...
  • Komplexe Schnitte: der Sägetisch ist...
2 Scheppach Bandsäge BASA1 (300... Scheppach Bandsäge BASA1 (300...
  • EINFACH: Die BASA1 von scheppach ist die...
  • Ausstattung: ausgestattet ist die Säge...
  • Einstellung: die obere Sägebandführung...
3 Scheppach HBS30 Bandsäge... Scheppach HBS30 Bandsäge...
  • Stabiler Tisch, schwenkbar von 0° bis...
  • Leistungsstarker Induktionsmotor für...
  • Längsanschlag für gerade Schnitte (mit...
4 Einhell Bandsäge TC-SB 200/1 (250... Einhell Bandsäge TC-SB 200/1 (250...
  • Eine sichere und zuverlässige...
  • Höhenverstellung für präzise Schnitte...
  • Ein stufenlos neigbarer Sägetisch zum...
5 scheppach Bandsäge BASA3 inkl.... scheppach Bandsäge BASA3 inkl....
  • EINFACH: Mit der BASA3 kann man...
  • AUSSTATTUNG: Ausgestattet ist die Säge...
  • EINSTELLUNG: Per Handrad ist es möglich...
6 PAULIMOT Holzbandsäge MJ14, Tisch... PAULIMOT Holzbandsäge MJ14, Tisch...
  • Stabiler Grauguss-Tisch, schwenkbar bis...
  • Gummierte, kugelgelagerte...
  • 2 Schnittgeschwindigkeiten: 370 bzw. 800...
7 Bandsäge (Neue Version) – 250... Bandsäge (Neue Version) – 250...
  • STARK & PRÄZISE – Der starke 250 Watt...
  • PRÄZISE – Der Parallelanschlages der...
  • SCHNELL UND EINFACH - Der...
8 HOLZMANN MASCHINEN HBS230HQ... HOLZMANN MASCHINEN HBS230HQ...
  • ✔ Motordaten: Motorleistung S1 bei W:...
  • ✔ Abmessungen: Saugheber mm:...
  • ✔ Schnittleistung: Max....
9 Optimum Gehrungsbandsäge OPTIsaw... Optimum Gehrungsbandsäge OPTIsaw...
  • Gehrungsbandsäge mit hochwertigem...
  • Mit einstellbarem Materialanschlag für...
  • Gehrungssäge mit leistungsstarkem...

Was versteht man unter einer Bandsäge?

Grundsätzlich benützt man eine Säge, um Werkstoffe zu trennen. Dabei gibt es sowohl unterschiedliche zu bearbeitende Werkstoffe als auch differenzierte anzuwendende Arbeitstechniken. Nicht jeder Werkstoff lässt sich mit jedem Werkzeug zerlegen und manche wie etwa eine Metallsäge sollten ihrem Zweck entsprechend eingesetzt werden. Die Bandsäge ist eine spezielle Form der Säge. Aufgrund ihrer Größe ist sie eher als Maschine als als Werkzeug zu bezeichnen.

Die Bezeichnung der Bandsäge kommt daher, dass diese ein in sich geschlossenes Sägeblatt aufweist. Dieses wird mit dem Begriff Sägeband sehr präzise beschrieben. Ein Motor treibt das Band, das als Keilriemen dient, an, womit die Säge dann ihrer eigentlichen Funktion nachkommt und diese ausführt. Ist die Bandsäge als Tischmodell gearbeitet, kann sie zur Holzbearbeitung verwendet werden, gleichzeitig trennt sie aber auch Kunststoff und Metall. Es können damit nicht nur exakt gerade Schnitte ausgeführt werden, sondern auch komplizierte Schnittführungen wie etwa Kurvenschnitte.

Woraus besteht eine Bandsäge und wie arbeitet sie genau?

Wie bereits ausgeführt, ist bei der Bandsäge das Sägeblatt quasi als Band verbaut. Auf diesem befinden sich die trennenden Zähne, wobei das ganze Band über zwei Umlenkrollen geführt wird. Der Motor, der das Sägeband antreibt, agiert in der maschinellen Ausführung immer in vertikaler Richtung. Wer sich eine Bandsäge als Tischvariante kauft, der findet bei diesen Modellen noch die althergebrachte Bauart die Handmodelle, die ebenfalls eine vertikale Ausrichtung der Bandführung aufweist. Es gibt von einigen Herstellern auch Modelle, deren Motor nicht traditionell mit Strom angetrieben wird, sondern durch einen Akku. Diese weisen meist eine geringere Leistung auf als die Strombetriebenen, bieten jedoch in der Praxis mehr Flexibilität beim Einsatz.

Was die Präzision in der Schnittführung angeht, so sind sowohl Tisch- als auch Handsäge gleichermaßen präzise und halten auch dem Vergleich mit einer traditionellen Laubsäge durchaus stand. Die Bearbeitung von Harthölzern wie Eiche, Ahorn oder auch Buche stellen eine besondere Herausforderung dar, können jedoch von leistungsstarken Bandsägen durchaus bearbeitet werden. Der Sägetisch, auf dem die Bandsäge angebracht ist, gewährleistet, dass man das Material sicher ablegen und den Schnitt sehr exakt setzen kann. Viele Modelle verfügen zudem über einen individuellen Schiebestock, der dazu dient, knifflige Sägearbeiten oder besonders detailgetreue Schnitte einfacher und sicherer umsetzen zu können.

Welche Vorteile bietet die Bandsäge?

Egal ob als Heimwerker oder als Profi, der Einsatz von Bandsägen hat viele Vorteile. Ein wesentlicher liegt darin, dass diese Sägeart mit einem schmalen Sägeblatt ausgestattet ist. Damit werden auch schmale Schnitte einfach möglich und man produziert beim Sägen weniger Abfall. Es liegt auf der Hand, dass diese Modelle noch dazu viel schneller in der Ausführung des Sägens sind als mechanische Ausführungen, die noch dazu enormen Kraftaufwand des Menschen benötigen. Dank der integrierten Führungsschiene ist eine sehr hohe Präzision beim Schnitt möglich. Als kleiner Nachteil muss erwähnt werden, dass das Justieren des Sägeblattes sowie das Einfahren des Sägebandes etwas an Aufwand bedarf, bevor man mit der Bandsäge tatsächlich die eigentliche Arbeit beginnen kann. Manche Modelle sind auch lediglich für den stationären Einsatz entwickelt und gebaut.

Wer auf mehr Flexibilität Wert legt, der muss auf ein Handgerät setzen, wobei es auch die goldene Mitte zwischen beiden Versionen gibt. Einige Hersteller bieten nämlich Bandsägen an, die eigentlich als Standgerät funktionieren, aber zumindest teilweise auf Rollen gelagert sind. Damit können sie durchaus bewegt und an einen individuellen Einsatzort geschoben werden. Wer bei der Leistung Abstriche in Kauf nimmt, kann auch auf ein Akku-Modell setzen, das uneingeschränkte Mobilität gewährleistet.

Einsteiger vs. Profi – welches Gerät für welchen Einsatz?

Auch wenn eine Bandsäge verlgeichsweise einfach zu betätigen ist, gibt es Unterschiede in den Ansprüchen, wenn sie von Einsteigern oder Profis eingesetzt wird. Während Laien beim Kauf meist in erster Linie auf den Preis und eine einfache Bedienung Wert legen, haben Profihandwerker meist gehobene Ansprüche. Eine langwierige Montage und eine umständliche Betriebsanleitung sind bei den Laien eher unerwünscht, wobei sie dafür auch den einen oder anderen Nachteil wie eine geringer Leistung oder weniger Ausstattung in Kauf nehmen. Klar ist allerdings, dass auch der Heimwerker, der mit einer Bandsäge arbeiten möchte, keine x-beliebige Bandsäge kauft.

Gewisse Marken und Hersteller sind Garant für eine gute Qualität des Werkzeugs und haben sich einen Ruf erarbeitet, der sowohl Laien als auch Profis zum Kauf animiert. Wer schon einmal mit einer Bandsäge gearbeitet hat und sich anschließend ein neues Modell kauft, hat schon höhere Ansprüche an die Maschine. Wichtig ist, dass unterschiedliche Holzstärken sowie Flexibilität beim Einsatz möglich sind.

Diese Gruppe von Heimwerkern legt auch bereits auf eine entsprechend hohe Leistungskapazität der Bandsäge Wert. Profis, die mit diesem Werkzeug arbeiten, sind meist schon sehr markenaffin. Wichtig ist ihnen, eine hohe Leistung und entsprechend flexible Einsatzoptionen. Auch die Robustheit bei Material und Verarbeitung sind bei einer Kaufentscheidung gefragt, da es bei dieser Personengruppe durchaus schon zu einer Dauerbelastung kommen kann. Zusätzlich legen sie Wert darauf, dass die Bandsäge einfach erweitert werden kann und es seitens des Herstellers ein umfassendes Zubehörsortiment gibt.

Wie wichtig ist eine gute Bandführung?

Die eigentliche Sägetätigkeit bei der Bandsäge ist untrennbar mit einer möglichst perfekten Bandführung verbunden. Damit dies auch gewährleistet ist und das Schnittergebnis tatsächlich perfekt ausfällt, muss man das Band richtig vorbereiten. Wer nicht auf die exakte Bandführung achtet, muss mit einem schlechten Schnitt rechnen oder kann keine Kurvenschnitte machen. Der Fachbegriff des Justierens beschreibt sehr gut, wie man die Säge auf eine perfekte Schnittqualität vorbereitet. Dazu ist es bei vielen stationären Maschinen notwendig, dass der Sägetisch abgebaut wird. Darunter liegt die untere Führung, die vor der Inbetriebnahme justiert werden muss. Bei einigen Herstellern ist auch unter dem Begriff der Bandführung die gesamte Baueinheit, die das Sägeblatt führt, zusammen gefasst.

Worauf ist beim Kauf der Bandsäge zu achten?

80 Prozent der Bandsägen in den Fachmärkten sind stationäre Geräte, die durchaus Vorteile haben. Vor allem aufgrund ihres hohen Gewichts wird vibrationsarmes Sägen möglich. Andererseits sind Handbandsägen natürlich im Einsatz flexibler und weisen dafür ein Gewicht von lediglich 10 Kilogramm auf. Sie sind sehr kompakt gebaut und erlauben das Sägen an Stellen und Positionen, an denen mit der klassischen Bandsäge kein Herankommen ist.

Die drei Werte Durchlasshöhe, Ausladung und Tischgröße sind die wesentlichen Eigenschaften, die die Größe des Werkstücks bestimmen, das mit dem Modell bearbeitet werden kann. Die Durchlasshöhe gibt an, wie hoch das Sägeblatt sein darf, wobei dieser Wert bei den meisten Modellen bei 70 bis 80 Millimeter liegt. Profisägen liegen auch manchmal bei einem Wert von 1200 Millimeter. Auch die Bandlänge spielt bei der Auswahl des richtigen Modells eine Rolle. Auch wenn die Bänder meist durchaus lange haltbar sind, müssen sie irgendwann ausgewechselt werden.

Die Palette reicht von 1790 Millimeter über 2240 Millimeter bis hin zu 3454 Millimeter Länge, wobei kleinere Modelle auch mit 733 Millimeter Bandlänge auskommen. In Sachen Schnitthöhe, die angibt, wie hoch bzw. dick Werkstoffe sein dürfen, um sie noch mit der Bandsäge bearbeiten zu können, kommen Profis mit einem Wert von zehn Zentimeter aus. Hobby-Bastler und Heimwerker finden sogar mit einer Schnitthöhe von acht Millimeter das Auslangen. Damit der Schnitt gerade und auch einmal länger ausfallen kann, aber auch wenn man mehrere Elemente mit den exakt gleichen Maßen produzieren möchte, sollte die Bandsäge über einen Parallel-Anschlag verfügen.

Die meisten Profi-Bandsägen verfügen über diese Eigenschaft, nur bei einigen Handgeräten ist sie nicht zu finden. Das Feature ist durchaus nützlich, wobei vor allem Profis und Vielbastler davon profitieren. Ein wichtiger Wert ist die Bandgeschwindigkeit, die viel über die Qualität der Bandsäge aussagt. Der Wert, der in Metern pro Sekunde angegeben wird, hängt natürlich vom behandelten Werkstoff ab.

Schon beim Kauf an die Ersatzteile denken

In allen Bereichen ist es sinnvoll, vor der Anschaffung an die möglichen „Konsequenzen“ – hier in Form der eventuell benötigten Ersatzteile – zu denken. In dieser Hinsicht unterscheiden sich Schweißgeräte, Hobelmaschinen und Bandsägen keineswegs voneinander. In der Regel schlagen die preisintensiven Produkte, welche durchaus dem Profi-Bereich zugeordnet werden können, auch bezüglich der Kosten für Ersatzteile ordentlich zu Buche. Aber auch das Gegenteil kann der Fall sein. Mitunter „locken“ Hersteller mit einem unschlagbaren Anschaffungspreis und holen beim Verkauf der Ersatzteile alles wieder auf.

In vielen Fällen macht es Sinn, bereits vor dem Kauf in der Produktbeschreibung die Kategorie „Ersatzteile“ aufzurufen und nach den Preisen für nötige Nachfolgeanschaffungen zu schauen. Was die meisten Käufer beim Auto-Erwerb wie selbstverständlich praktizieren, scheinen sie bei „banalen“ Dingen wie dem Schweißgeräte- oder Sägenkauf zu vergessen. Oft bietet ein Testbericht bereits wertvolle Informationen rund um Ersatzteile und die zu erwartenden Kosten.